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FAQ

Eva Solo & ReSea Project

Wie beteiligt sich Eva Solo am Kampf gegen Plastikmüll in den Ozeanen?

Eva Solo hat sich verpflichtet, das Meer in Zusammenarbeit mit ReSea Project jährlich von 3.500 kg (3,5 Tonnen) Plastik zu befreien. Eine typische 0,5-Liter-Einwegflasche wiegt 20 g, weshalb Eva Solos Beitrag und unsere Beteiligung am ReSea Project der Beseitigung von 175.000 Plastikflaschen entsprechen.

Kann Eva Solo das aus dem Meer eingesammelte Plastik zur Herstellung von Trinkflaschen verwenden?

Recycelte Kunststoffe aus dem Meer sind nicht für Produkte mit direktem Lebensmittelkontakt (z. B. Wasser, Kaffee oder Saft) zugelassen. Sie können jedoch auch etwas für die Umwelt tun, indem Sie einfach eine wiederverwendbare Trinkflasche verwenden. Studien zeigen, dass der Umwelt mit jeder wiederverwendbaren Trinkflasche jährlich rund 1.500 0,5-Liter-Flaschen erspart bleiben (Quelle).

Wie wird das Plastik eingesammelt?

Das gesamte Einsammeln von Plastik erfolgt nach einem genau dokumentierten Verfahren, um vollständige Transparenz zu gewährleisten. Gleichzeitig geschieht dies aus Respekt vor den Ökosystemen und der Tierwelt. Seit dem Frühling 2021  verfügt ReSea Project als zweite Organisation weltweit über einen zertifizierten Prozess für die Sammlung von Meeresplastik. Durchgeführt wird die Zertifizierung von dem globalen Qualitätssicherungsanbieter DNV GL. Mit der Zertifizierung durch einen unabhängigen Dritten wird sichergestellt, dass das Plastik bis zu dem Moment zurückverfolgt werden kann, in dem es aus dem Meer oder Fluss gefischt wurde. Dies schafft das notwendige Vertrauen und die erforderliche Transparenz bezüglich des Einsammelns von Plastik aus Gewässern und zeigt auf, wie wichtig dieses Unterfangen für die Bekämpfung des Plastikproblems in den Weltmeeren ist.

Gemeinsam mit DNV GL hat ReSea Project ein digitales Trackingsystem auf Blockchain-Basis entwickelt, das eine vollständige Rückverfolgung des Plastiks macht – von dem Moment, in dem es mit Netzen aus dem Meer geholt wird, bis zur Übergabe zur weiteren Wiederverwendung und Abfallbehandlung. Alle Plastiksammler von ReSea Project verwenden das Trackingsystem zur Dokumentation sämtlicher Schritte des Sammelprozesses einschließlich Bilder und Koordinaten. Auf diese Weise hat ReSea Project die Möglichkeit, das Einsammeln zu überwachen, während DNV GL den Prozess verifizieren kann, ohne physisch vor Ort zu sein.

Ist Meeresplastik wiederverwendbar?

Ja. Ein großer Teil des eingesammelten Plastiks kann wiederverwendet werden. Allerdings ist keine Zulassung für Produkte mit Lebensmittelkontakt (z. B. Verpackungen für Wasser, Saft und Kaffee) möglich.

Doch die zunehmende Notwendigkeit grüner Lösungen hat glücklicherweise zur Folge, dass sich immer mehr Unternehmen auf das Recycling von Plastik spezialisieren und immer öfter auch in der Lage sind, sich selbst der widerspenstigsten Plastikarten anzunehmen, die andernfalls die Umwelt noch sehr lange belasten würden. Dank der strategisch platzierten Sammelstellen kann ein großer Teil des von ReSea Project eingesammelten Plastiks wiederverwendet werden. Das bedeutet, dass das Plastik in vielen Fällen eingesammelt werden kann, bevor es zu lange im Wasser liegt und zu stark durch Salzwasser und UV-Strahlung beschädigt wird. Allerdings müssen nach wie vor große Anstrengungen unternommen werden, damit ein möglichst hoher Anteil des gesammelten Plastiks recycelt werden kann. Daher setzt ReSea Project alles daran, weitere Partnerschaften mit öffentlichen und privaten Akteuren zu schließen, damit die gesamte Menge an zertifiziertem Meeresplastik recycelt werden kann, was schließlich auch dazu beitragen würde, dass weltweit weniger herkömmliches Plastik produziert wird.

Wie wird das Plastik recycelt?

Das kommt stark auf den jeweiligen Anwendungsbereich an. ReSea Project sorgt dafür, dass das Plastik sortiert und an staatlich kontrollierte „Waste Banks“ geliefert wird, die sich um die Weiterverteilung des Plastiks kümmern. Die Wiederverwendung erfolgt durch „Shredding“ (das Plastik wird in kleine Stücke „zerrissen“) und Granulierung (das Plastik wird eingeschmolzen und zu Granulat geformt). Ein Teil des Plastiks wird für gröbere Plastikprodukte verwendet (z. B. Planen, Plastikbeutel, Paletten, Zement und Bauindustrie), ein anderer Teil wiederum wird bei der Produktion von Verpackungen, Textilien etc. eingesetzt. Ausgenommen hiervon sind jedoch Verpackungen, die in Kontakt mit Lebensmitteln oder Hautpflegeprodukten kommen.

Welche Arten von Plastik werden vom ReSea Project eingesammelt?

ReSea Project sammelt sämtliche in Meeren und Flüssen treibenden Plastikabfälle ein; die folgenden Plastikarten kommen dabei am häufigsten vor:

    • PET (insbesondere Plastikflaschen stellen ein großes Problem für die Weltmeere und die Natur dar)
    • HDPE (kräftige Plastikbeutel, wie man sie aus dem Supermarkt kennt)
    • LDPE (dünnere Einwegtüten, Luftpolsterfolie, Frischhaltefolie)
    • PP (Schraubverschlüsse, Trinkhalme, Cremedosen)
    • PVC (Kreditkarten, Plastikröhrchen, Kunstleder)
    • PS („Polystyrol“, häufig in Take-Away-Verpackungen zu finden)

Was geschieht mit dem eingesammelten Plastik?

ReSea Project macht folgende Schätzung, die auf Informationen von den verschiedenen Recyclingstätten beruht: 70 % werden recycelt und 30 % sind nicht wiederverwendbar. ReSea Project übergibt das Plastik an staatlich kontrollierte Recyclingstationen, die dafür sorgen, dass ein möglichst hoher Anteil des gelieferten Plastik recycelt wird. Die Schätzung kann jedoch schwanken, da es auch immer darauf ankommt, an welchen Orten das Plastik gesammelt wird und in welchem Zustand sich das Plastik befindet. Aus diesem Grund konzentriert sich ReSea Project ab 2021 darauf, immer mehr Partner zu finden, die selbst die widerspenstigsten Plastikarten abnehmen und recyceln können. Ziel ist, den 100 % so nahe wie möglich zu kommen.

Das nicht recyclingfähige Plastik wird an eine staatlich kontrollierte Deponie geschickt. Das ist natürlich alles andere als ideal, aber diese Deponien unterliegen im Gegensatz zu privaten Deponien in Indonesien zumindest einer ökologischen Kontrolle. ReSea Project ist davon überzeugt, dass Plastik unabhängig von Zustand und Art auf keinen Fall ins Meer gehört. Aus diesem Grund entfernen wir sämtliche Plastikabfälle, die uns vor die Nase kommen, da sie an Land zumindest besser kontrolliert werden können. Die indonesische Regierung hat erfreulicherweise erkannt, wie wichtig die Bekämpfung der Abfallproblematik ist. Derzeit entstehen 12 Verbrennungsanlagen, in denen Abfälle aus Deponien in grüne Energie umgewandelt werden können. Gleichzeitig werden in Indonesien mehrere private Investitionen in Recyclinganlagen getätigt, was zu einem besseren Umgang mit Plastik und sonstigen Abfällen beiträgt.

Wer steht hinter ReSea Project?

Im Rahmen seiner Umweltarbeit rief der dänische Verpackungshersteller Pack Tech A/S 2015 die Marke Ocean Waste Plastic (OWP) ins Leben. Unternehmen auf der ganzen Welt sollten dadurch animiert werden, Verpackungen aus PCR-Kunststoff (Post-Consumer-Recycled) einzusetzen, die zu 100 % aus recyceltem Meeresplastik bestehen. Nicht nur mehrere Marken, insbesondere in der Kosmetik- und Beauty-Branche, entschieden sich, ihre konventionellen Plastikverpackungen durch OWP zu ersetzen. Mit seiner Initiative stieß Pack Tech A/S auch auf großes Interesse bei Unternehmen, die zwar nicht zwingend Verpackungen benötigten, aber dennoch nach einer Möglichkeit suchten, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und etwas gegen die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik zu tun. Dies war die Geburtsstunde von ReSea Project. Einer Lösung, die es Unternehmen jeglicher Art ermöglicht, sich direkt an der Behebung des größten ökologischen Problems unserer Zeit zu beteiligen.

ReSea Project ist eine zweckorientierte Organisation mit der Mission, die Verschmutzung der Meere durch Plastik zu bekämpfen. Mit einer Lösung, die auf Kreislaufwirtschaft basiert und von lokalen Gemeinden in Indonesien betrieben wird, wird sich jedoch nicht nur des Plastiks angenommen, das in den Meeren und Flüssen treibt; es entstehen auch Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum in von Armut geprägten Gemeinden – auch dies ist ein wichtiger Teil der Arbeit von ReSea Project. Die Plastiksammler profitieren von den fairen Arbeitsbedingungen und der wirtschaftlichen Unterstützung für sie und ihre Familien. Sie können die Schulbildung ihrer Kinder bezahlen und ihren allgemeinen Lebensstandard verbessern. CEIC zufolge betrug der indonesische Mindestlohn 2019 lediglich 90 EUR im Monat. ReSea Project zahlt den Plastiksammlern in Indonesien Monatslöhne von durchschnittlich 400 EUR.

Durch die Präsenz in lokalen Gemeinden können wir die Menschen für das Thema der ordnungsgemäßen Abfallwirtschaft sensibilisieren. Und durch die Einbeziehung von Unternehmen auf der ganzen Welt sowie durch den Abschluss von Partnerschaften mit relevanten Interessengruppen wird das Plastikproblem deutlich als globales Thema wahrgenommen, das globale Verantwortung und globale Maßnahmen erforderlich macht, damit die Bedrohung für Ökosysteme, Tierwelt und Menschen abgewendet werden kann. Der Einsatz von ReSea Project wächst, je mehr Unternehmen weltweit sich dem Kampf für plastikfreie Weltmeere anschließen.

Warum ist ReSea Project nur in Indonesien aktiv?

Indonesien ist der weltweit zweitgrößte Verursacher für das Einleiten von Plastikabfällen ins Meer. Man schätzt, dass 15 % der weltweiten Plastikabfälle, die jährlich in die Gewässer gelangen, aus Indonesien stammen. Gleichzeitig wird das Land überschwemmt mit den Abfällen aus westlichen Nationen, was die bereits unzureichenden Ressourcen für die Behandlung der großen Abfallmengen, die sich in Indonesien anhäufen, zusätzlich belastet. Trotz der mangelhaften Infrastruktur bei der Abfallwirtschaft ist Indonesien gut darin, viele Plastikarten zu recyceln. Es bedarf jedoch mehrerer privater Investitionen aus dem In- und Ausland, um diese Entwicklung zu fördern und die Regierung dazu zu bewegen, sich stärker gegen die Verschmutzung durch Plastik einzusetzen. Da Indonesien gleichzeitig von Armut und Arbeitslosigkeit geplagt ist, kann ReSea Project nicht nur etwas gegen das Plastikproblem tun, sondern gleichzeitig auch auf sozialer Ebene etwas bewegen, da mehrere Unternehmen sich an den Einsätzen beteiligen. ReSea Project will gern noch weitere Orte in Indonesien einbeziehen, primäres Ziel ist jedoch, die Lösung auch auf andere Länder in der Welt mit ähnlichen sozialen und ökologischen Problemen auszuweiten. Die beschäftigten Plastiksammler in Indonesien arbeiten normalerweise als Fischer. Aufgrund der Verschmutzung durch Plastik und die niedrigen Einkommen ist es jedoch schwer, vom Fischfang zu leben. Mit ReSea Project sind sie in der Lage, ihr Einkommen durch das Einsammeln des im Meer und in den Flüssen treibenden Plastiks aufzubessern.

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